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Erlassvertrag

Mit dem Erlassvertrag nach § 397 I BGB kann der Gläubiger dem Schuldner eine Geldschuld ganz oder auch nur zum Teil erlassen. Im Gegensatz zum Vergleich ist das Nachgeben bezüglich der Forderung hier nur einseitig. Der Erlass kann sich auf die...

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Erlassvertrag, § 397 BGB

Mit einem Erlassvertrag gem. § 397 Abs. 1 BGB erlässt der Gläubiger dem Schuldner eine Schuld oder Teile einer Schuld. Der Vertrag ist nicht einseitig, sondern bedarf neben dem Angebot auch der Annahme des jeweils anderen Vertragspartners.

Ein Erlassvertrag eignet sich auch, wenn die Parteien über das Bestehen einer Schuld im Zweifel sind. Dann können Sie „ein für alle Mal“ festlegen, dass die in Frage stehende Restschuld gerade nicht besteht.

Im Gegensatz zum Vergleichsvertrag nach § 779 BGB, bei dem beide Parteien bezüglich ihrer Forderungen nachgeben, erlässt beim Erlassvertrag nur eine Partei der anderen seine Schuld.

 

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